Das Haus Siblik

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1995 nominiert für den österreichischen Architektur-Staatspreis für Gewerbe- und Industriebauten, ist unser Stammhaus ein Vorzeigeobjekt für energiesparende und innovative Technik. Erstmals in Österreich kam hier die sogenannte Zweite-Haut-Fassade zur Anwendung. Außerdem wurde das Siblik-Haus mit dem ersten Preis (EIBA-Award) für innovative KNX -Technologie und mit dem Merkur Innovationspreis für hochautomatisierte Haus- und Elektrotechnik mit Nutzung von alternativen Energien ausgezeichnet.

Anhand des Siblik-Hauses in Oberlaa am Rande Wiens lässt sich auf geballtem Raum ein Blick in die Siblik-Welt werfen. Hier findet sich nicht nur eine Fülle von Elektroinstallationsservices, hier sind auch viele Kolleginnen und Kollegen für unsere Kunden in ganz Österreich tätig. Und nicht zuletzt versteht sich das Siblik-Gebäude als Umsetzung der Unternehmenskultur, sowohl was Unternehmensstruktur und -philosophie betrifft als auch die Produktpalette.  Wir vertreiben Photovoltaiktechnologie nicht nur. Wir nutzen sie auch. Die sogenannte Zweite-Haut-Fassade mit einem Pufferraum von 300 m³ nutzt die passive Solarenergie (Wintergarteneffekt) an der Südfassade. Die einfach verglaste Außenfassade befindet sich 1m vor der Innenfassade, die isolierverglast ist und einen Fassadenkorridor bildet, in dem der Sonnenschutz montiert ist. Die Lüftung des Korridors erfolgt über ein Zu- und Abluftklappensystem und wird gemeinsam mit dem Sonnenschutz über KNX gesteuert. Die Fassadenkonstruktion ist wasserdurchflossen – Heizung im Winter, Kühlung im Sommer. Auch die Energie der Erde wird durch einen Erdkollektor, der unter der Garage verlegt ist, genutzt und im Gesamtkonzept integriert. Das Gebäude ist mit Elementen ausgestattet, die das Attribut „Weltpremiere“ verdienen. Die österreichische Presse (Kurier, Standard, Die Presse) widmete ihm daher ausführliche Berichte.

Das Betriebsgelände verfügt über eine Grundfläche von 8.320m². Davon entfallen 1.120m² auf Büros (insgesamt 2.690m² auf drei Etagen), 2.570m² auf das Lager und 4.630m² auf Parkplätze und Zulieferflächen. Das Hochregallager hat ein Volumen von 25.760m³. Es ist zehn Meter hoch (das entspricht sechs Palettenhöhen) und ist so konzipiert, dass es jederzeit erweitert werden kann.

Architekt Johann Brennig hat 1994 das erste von inzwischen zwei nebeneinanderliegenden Gebäuden und einem zusätzlich errichteten Lager in gleicher Dimension, wie das zuerst geplante, bewusst in klaren, reduzierten Formen gehalten. Dies ermöglicht eine optimale Ausnützung des Grundstückes sowie einfache und überschaubare Funktionsverbindungen.