Berker B.IQ und HUGO BOSS Box, Coldrerio

So gelingt der HUGO BOSS Box ein Spagat, an dem viele Unternehmensarchitekturen scheitern: einerseits unverkennbar jene Werte zu verkörpern, die auch die Muttermarke auszeichnen. Andererseits wurde die Arbeitsqualität nicht zugunsten der Markenbildung geopfert. Ein schönes Synonym für das Gebäude, das er steuert: Im Berker B.IQ verbinden sich Kreativität und kluge Technik. Mit dem designprämierten Tastsensor lassen sich bis zu vier EIB-Funktionselemente kombinieren und intelligente Häuser auf simple Art steuern.

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Kreatives aus dem Brotkorb

Äußerlich ist sie das starke Statement einer globalen Marke, im Inneren eröffnet sie maximalen Freiraum für Ideen. Zusammengenommen ist Matteo Thuns HUGO BOSS Box in Coldrerio ein gelungenes Beispiel einer Unternehmensarchitektur, die nach innen hält, was sie nach außen verspricht.

Gänzlich jung und dynamisch präsentiert sich das Innere. Weil das Herz von HUGO BOSS seinen Rhythmus beständig wechselt, muss es auch der Gebäudekörper tun. Innerhalb von 24 Stunden muss sich der Grundriss völlig ändern können! Alle drei oberirdischen Stockwerke sind deshalb als flexible, offene und lichte Open-Space-Büros ausgelegt. Wer hier arbeitet, kann gar nicht anders, als regelmäßig Kollegen über den Weg zu laufen; wer nachdenken oder in Ruhe sprechen will, zieht sich in einen der gläsernen Brainstorming-Räume zurück. Schallschluckende Deckenelemente, eine in den Betonboden eingelassene Heizung, die sich im Sommer in eine Kühlung verwandelt, sowie ein ausgeklügeltes Lichtkonzept lassen die Mitarbeiter nicht nur effizient, sondern auch angenehm arbeiten. Dafür sorgt auch das Lichtatrium, das den 33 Meter tiefen Quader in seiner Mitte durchbricht und als Tageslichtquelle und Mitarbeitertreffpunkt fungiert.